Call me Queen on Instagram
Statements
“Ein wichtiger Film über weibliche Führungsstärke und über Mut, der aus Verzweiflung wächst. Am Beispiel der AIDS-Epidemie auf dem afrikanischen Kontinent in den 1990er-Jahren zeigt Regisseurin Emily Atef eindrücklich die dramatischen Konsequenzen des
… Patentschutzes für überlebensnotwendige Medikamente. Der unerschwingliche Preis kostete zahlreiche Menschenleben. Nicht nur in Kenia, wo der Film spielt. Die fiktive Hauptfigur Queen, eindrucksvoll verkörpert von Eliane Umuhire, steht symbolisch für viele tatsächlich existierende afrikanische Aktivistinnen. Starke Frauen, die mutig den Kampf gegen mächtige Pharmakonzerne aufgenommen und den Zugang zu Medikamenten erkämpft haben. Die strukturelle Ungerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung im Globalen Süden ist weiterhin bittere Realität. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen massiven Kürzungen im Gesundheitsbereich ist dieser Film relevanter denn je.”
Misereor e.V.
"Dass mit der ruandischen Changaa-Brauerin Queen und der irischen Journalistin Anna zwei Frauen im Zentrum des Geschehens stehen, ist kein Zufall. Anders als in den 80er und 90er Jahren in Nordamerika und Europa hatte die AIDS Epidemie in Afrika von
… Beginn an auch ein weibliches Gesicht. Und die Frauen waren und sind nicht passive Opfer, sondern kämpfen um ihr Leben wie sie es im harten Alltag in den Slums der Großstädte wie Nairobi gelernt haben. Gegen den Ausschluss von den Behandlungsmöglichkeiten, die im globalen Norden seit 1996 schon verfügbar sind. Ein Ausschluss, der den Profitinteressen der globalen Pharmakonzernen geschuldet ist. Und gegen die moralische Verurteilung einer Gesellschaft, die die Schuld für sexuell übertragbare Krankheiten einseitig den Frauen zuschiebt. Der Kampf um Ressourcen zum Überleben und um Respekt findet auch zwischen den Protagonistinnen statt, die nicht nur Hautfarbe und Herkunft, sondern auch Klassenunterschiede trennen. Und dies macht den Film vielschichtiger als viele andere AIDS-Filme, weil er die Mühen des gemeinsamen Kampfes nicht ausblendet oder kleinredet, sondern überzeugend in Bilder und Worte fasst.”
Felix Litschauer und Andreas Wulf
Medico International e.V.
“CALL ME QUEEN ist ein bewegender Film über die Macht von Stigmatisierung und den Mut, sie zu überwinden. Er zeigt: HIV / Aids ist besiegbar – aber nur gemeinsam mit den Menschen, die davon betroffen sind.”
Anne von Fallois (Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende)
German AIDS Foundation
“CALL ME QUEEN zeigt eindrucksvoll, wie aus Solidarität Hoffnung und aus Hoffnung Veränderung entstehen kann. Ein bewegender Film über Freundschaft, Gerechtigkeit und den Mut, für die Rechte anderer Menschen einzustehen.”
Nastassja Wachsmuth (Geschäftsführerin Kommunikation und Stiftung)
Terre des Femmes e.V.
"Trotz Verbesserungen bei den Maßnahmen zur Bekämpfung von HIV/Aids sind Betroffene weiterhin Diskriminierung und Stigmatisierung ausgesetzt. CALL ME QUEEN zeigt uns eindrucksvoll, wie der gemeinsame Kampf gegen globale Ungerechtigkeiten gelingen kann.”
Amnesty International Deutschland e.V.
“CALL ME QUEEN hat mich tief berührt, bewegt und zugleich wütend gemacht. Der Film erzählt die Geschichte einer starken afrikanischen Frau und zeigt eindringlich, was geschieht, wenn lebensrettende Medikamente nicht allen Menschen zugänglich sind, weil
… wirtschaftliche Interessen und globale Ungleichheiten über Menschenleben entscheiden. Für mich ist das keine Geschichte, die weit weg ist – sie erinnert uns daran, dass Gesundheit ein Menschenrecht und kein Privileg sein darf. Auch in unserer Arbeit bei Maisha e.V. erleben wir immer wieder, wie wichtig es ist, afrikanischen Menschen Raum für ihre eigenen Geschichten, Erfahrungen und Stimmen zu geben. Als afrikanische Frau, die seit vielen Jahren in Deutschland lebt und sich gemeinsam mit anderen für die Würde, Rechte und Sichtbarkeit von Menschen mit afrikanischer Geschichte einsetzt, berührt mich dieser Film deshalb auf einer sehr persönlichen Ebene. Er zeigt Afrika nicht als Opfer, sondern Menschen, die kämpfen, sich organisieren und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. CALL ME QUEEN ist für mich ein Film über Mut, Solidarität und die Kraft von Menschen, die sich weigern, Ungerechtigkeit hinzunehmen. Genau solche Geschichten brauchen wir – auch in Deutschland. Sie schaffen Verständnis, hinterfragen bestehende Machtverhältnisse und erinnern uns daran, dass globale Gerechtigkeit nur möglich ist, wenn wir einander zuhören, Verantwortung übernehmen und gemeinsam handeln."
Virgina Wangare Greiner
Maisha e.V.